Folter und Genozid
- Marko Thomas Scholz

- 2. Apr.
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Israel foltert systematisch Palästinenser zur Unterdrückung und Zwangsvertreibung. Die UNO-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese hat einen aktuellen Bericht vorgelegt.
In der amtlichen Zusammenfassung des aktuellen Berichts der UNO-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese heißt es wörtlich: »Dieser Bericht untersucht den systematischen Einsatz von Folter durch Israel gegen Palästinenser aus den besetzten palästinensischen Gebieten seit dem 7. Oktober 2023, wobei sowohl Praktiken in Haft als auch außerhalb von Haftanstalten berücksichtigt werden, die die Schwelle für Völkermord gemäß der Völkermordkonvention erreichen. Er dokumentiert, wie Folter zu einem integralen Bestandteil der Unterdrückung und Bestrafung von Männern, Frauen und Kindern geworden ist, sowohl durch Misshandlungen in Haft als auch durch eine unerbittliche Kampagne der Zwangsvertreibung, Massenmorde, Entbehrungen und der Zerstörung aller Lebensgrundlagen, um langfristiges kollektives Leid und Elend zu verursachen. Es wird ein kontinuierliches, das gesamte Gebiet durchdringendes Regime des psychologischen Terrors auferlegt, das darauf abzielt, Körper zu brechen, einem Volk seine Würde zu nehmen und es von seinem Land zu vertreiben. Dies ist keine zufällige Gewalt. Es ist die Architektur des Siedlerkolonialismus, die auf einem Fundament der Entmenschlichung errichtet und durch eine Politik der Grausamkeit und kollektiven Folter aufrechterhalten wird.«
Dies ist keine zufällige Gewalt. Es ist die Architektur des Siedlerkolonialismus.
Seit Oktober 2023 wendet Israel Folter in einem Ausmaß an, das auf kollektive Rache und zerstörerische Absichten hindeutet—ein eindeutiges Merkmal von Völkermord. Diese Praktiken, die als notwendig für die »Sicherheit« Israels dargestellt werden, fungieren als ideologisches Projekt der gesellschaftlichen Zerstörung, das Grausamkeit normalisiert und das politische Ziel verfolgt, die palästinensische »Nation« zu schwächen. Seitdem haben die israelischen Behörden mehr als 18.500 Palästinenser festgenommen, darunter mindestens 1.500 Kinder, und im Februar 2026 hielt Israel noch immer 9.245 Palästinenser in verschiedenen Haftanstalten fest, darunter 1.330 verurteilte Häftlinge, 3.308 Untersuchungshäftlinge und 3.358 Verwaltungshäftlinge, die ohne Gerichtsverfahren festgehalten wurden. Israel hält zudem 1.249 Personen als »unrechtmäßige Kämpfer« fest. Darüber hinaus wurden mehr als 4.000 Personen Opfer von Verschleppungen, und es ist wahrscheinlich, dass viele von ihnen nicht mehr am Leben sind.


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